Daddelhöhle, Zockerbude oder Gamingroom, die Namen für unsere liebsten Hobbyräume sind vielfältig. Eines haben sie jedoch oft gemeinsam: kompakte Raummaße. Hierzu passt also perfekt ein kleines Audiosystem oder eine Soundbar. Letzteres haben wir uns aus dem Hause Teufel angesehen.

Cinebar One+

Die Berliner liefern ein Paket, das sich aus einer wirklich kompakten Cinebar (11,3 x 35 x 6,8 cm), also einem kleinen Lautsprecher, und einem Subwoofer (38 x 21 x 40 cm) zusammensetzt, der sich kabellos mit der Cinebar verbinden lässt. Das Duo passt somit auch in kleine Räume. Auf Seiten der Anschlüsse ist man bestens ausgestattet. Hier bieten sich einmal HDMI 2.0, einmal Optical Audio, einmal AUX, einmal USB und natürlich der Stromanschluss. Somit lassen sich TV, Konsole, PC oder sogar Bluetooth-Geräte mit dem Teufelchen problemlos verbinden. So nutzten wir im Testsetup ein optisches Kabel zur Verbindung von TV und Cinebar, was uns wiederum den Sound von Nintendo Switch und PlayStation 4 aufs System brachte. War uns nach Spotify, schmissen wir einfach die Bluetooth-Funktion an.

Bedienung

In Sachen Handling schlägt sich die Cinebar One+ ordentlich. Die mitgelieferte Fernbedienung ist schlicht und bietet ohne großen Schnickschnack die wichtigsten Funktionen. Erwähnenswert sind dabei vor allem die optionalen Voreinstellungen, die direkt per Tastendruck angewählt werden können: Movie, Music & Voice. Darüber hinaus lässt sich wahlweise eine Stereo-Verbreiterung zuschalten. Diese simuliert im Prinzip die Frontlautsprecher, die dann akustisch etwas breiter klingen. Hier wäre ein besseres, optisches Feedback wünschenswert, wann die Funktion aktiviert ist, wobei man dies in jedem Fall auch hört. Eine Funktionsanwahl ohne Fernbedienung ist abseits dessen nicht vorgesehen. Alles andere ist ziemlich selbsterklärend, eine umfangreiche Anleitung liefert Teufel dennoch mit.

Horch, horch

Während die Cinebar bereits ohne ihren Subwoofer, der nämlich optional bestellbar ist, ordentliche Töne in allen Lagen spuckt, entfaltet sich das volle Potential doch erst im Zusammenspiel. Dann ist der Sub ausschließlich für die tiefen Frequenzen zuständig und arbeitet dezent aber druckvoll im Hintergrund. Die Soundbar liefert währenddessen eine gute Mischung der Töne im mittleren und hohen Segment. Somit sind akustische Klänge, Sprache als auch brachiale Soundtracks gut präsentiert. Die Lautstärke lässt sich ziemlich weit nach oben schrauben, ohne Übersteuerungen zu erzeugen. Für Räume bis ungefähr 25 m² eine prima Kombination.